dipb-Kopf-rot-1050
Barrierefreiheit in
Öffentlichen Bauten
Weissenau_NeubauHeim1-250
Weissenau_NeubauHeim3-250
Weissenau_NeubauHeim6-250

Neubau der Demenzklinik Weissenau:Auszeichnung für Barrierefreies Bauen
Fotos: Ernst Fesseler

Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden

"Öffentlich" ist jedes Gebäude, das nicht ausschließlich privat zu Wohnzwecken genutzt wird. Entsprechend groß ist der Anwendungsbereich der DIN 18024 Teil 2, der sich der Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden widmet. Es geht also nicht nur um Behörden und Krankenhäuser, sondern auch um Hotels, Restaurants und Arbeitsstätten, die von privaten Bauträgern und Bauherren errichtet oder renoviert werden. Durch länderspezifische Vorgaben ist die Einhaltung der DIN 18024 Teil 2 verbindlich vorgeschrieben, in Baden-Württemberg etwa durch die Landesbauordnung.

Barrierefreies Bauen ist gerade hier eine entscheidende Voraussetzung für ein selbstständiges Leben: nicht nur für behinderte Menschen, sondern auch für Kinder, Eltern mit Kinderwagen, Ältere oder vorübergehend beeinträchtigte Personen.

Wird die barrierefreie Konzeption eines Gebäudes bereits in der Planung berücksichtigt, lässt sich der finanzielle Mehraufwand dafür bis hin zur Kostenneutralität reduzieren. Für Planer und Architekten bleibt dann nur die intellektuelle Herausforderung, durch Barrierefreiheit mehr Lebensqualität für ihre Mitbürger zu schaffen.

Die Broschüre “Barrierefreiehs Bauen” des Landes Baden-Württemberg gibt einen sehr guten Überblick über die dabei zu beachtenden Aspekte. Sie finden diese Broschüre hier auf unserer Website.
20070901-006-007-02
20070901-002-01